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PEGIDA KRIEGT KALTE FÜßE

Pegida München traut sich am Montag nicht durch die Stadt zu laufen und veranstaltet eine stationäre Kundgebung am Marienplatz. Damit war die antifaschistische Mobilisierung bereits jetzt ein Erfolg!
Egal ob die Nazis nun marschieren oder ihren Scheiss an einem Ort stehend verbreiten – zeigen wir ihnen, was wir von ihnen halten!

Die antifaschistische Demo findet selbstverständlich statt. Denn zwei Jahre Pegida sind immer noch 2 Jahre zu viel!

Los geht’s wie gehabt um 18 Uhr am Odeonsplatz.

ANREISE

Für die antifaschistische Demo am 16. Januar gibt es bereits Zugtreffpunkte zur gemeinsamen Anreise aus anderen Städten:

* Rosenheim: 16:15 Uhr an den Stufen vor dem Rosenheimer Bahnhof
* Regensburg: 15:20 Uhr, Regensburg Bahnhofshalle

Für Infos aus weiteren Städten schaut regelmäßig hier vorbei.

WEITERER AUFRUF

Auf der Seite der antifa nt ist ein weiterer Aufruf zur antifaschistischen Demonstration am 16. Januar erschienen:

Enough Already

Während die ersten Flugzeuge gen Kabul geschickt werden, um Menschen sicher in ihr sicheres Herkunftsland zu geleiten, während die AfD jede noch so billig kalkulierte Nazi-Eskapade wie von Zauberhand in weitere Stimmen verwandelt und die tagtäglichen rassistischen An- und Übergriffe keine größere Aufregung mehr wert scheinen, wird es mal wieder Zeit zu zeigen, dass eben doch nicht alles geht.
(weiter)

NOCH ZEHN TAGE

Die Vorbereitungen für die antifaschistische Demonstration und die Aktionen zum 2. Geburtstag des Münchner Pegida-Ablegers laufen.

DIE PEGIDA-NAZIS

Der Münchner Pegida-Ableger gibt sich in den letzten Wochen alle Mühe, sämtliche Zweifel an seiner Nazi-Affinität auszuräumen. Neben L. Bals, D. Eisig und dem Rechtsterroristen K. Statzberger, darf mittlerweile auch P. Hasselbach seine Reden schwingen. Konsequenterweise fungiert seit letzter Woche Karl Richter als Versammlungsleiter. Höchste Zeit, der trauten Einigkeit der lokalen Naziszene einen Dämpfer zu verpassen.

MOBI LÄUFT AN

Die ersten Werbepäckchen sind raus gegangen.

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ANTIFASCHISTISCHE DEMO

Die antifaschistische Demonstration beginnt um 18 Uhr am Odeonsplatz.

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2 JAHRE PEGIDA – ZWEI JAHRE ZUVIEL

Seit mittlerweile zwei Jahren marschiert der lokale Pegida-Ableger fast wöchentlich in der Münchner Innenstadt auf. Wenngleich die Münchner Pegida-Märsche von Anfang an stark durch Neonazis mitgeprägt waren, so bemühten sich die Organisator*innen doch eine ganze Weile lang, ein bürgerliches Image aufrecht zu erhalten. Zwar durften bekannte Protagonist*innen der lokalen Neonazi-Szene und sogar verurteilte Rechtsterroristen in vorderster Reihe stehen und den Ausdruck entscheidend gestalten, doch betonte Pegida-München mit Nazis nichts am Hut zu haben. Seit einigen Wochen ist damit endgültig Schluss. Mit der Aufwartung Heinz Meyers bei einer Kundgebung des „III. Weg“, den regelmäßigen Reden von Neonazis wie Dan Eisig, des BIA-Stadtrats Karl Richter und der Moderation durch den verurteilten Nazi-Gewalttäter Lukas Bals ist vom bürgerlichen Image kaum noch etwas übrig.

Pegida-München ist Teil eines gesamtgesellschaftlichen Klimawandels, in dem rechte Massenmobilisierungen und Organisationen mittlerweile auch Parteien links der AfD vor sich her treiben. Während Übergriffe und brennende Geflüchtetenunterkünfte zur Normalität geworden sind, bringen die Regierenden von CSU bis Grüne einen rassistischen Gesetzesentwurf nach dem anderen auf den Weg. Beispiele hierfür sind die Konstruktion „sicherer Herkunftsstaaten“ oder zahlreiche Asylrechtsverschärfungen. Die CSU tat und tut sich hierbei besonders hervor, etwa mit dem bayerischen Integrationsgesetz, das Geflüchtete pauschal kriminalisiert und vom öffentlichen Leben noch stärker als bisher ausschließt. Der gesellschaftliche Rechtsruck lässt sich nicht ohne die seit fast zehn Jahren andauernde Krise des Kapitalismus und damit einhergehende Abstiegsängste verstehen.

Kam es bei den ersten Pegida-Aufmärschen noch zu Gegenkundgebungen mit mehreren zehntausend Teilnehmer*innen, interessieren sich Stadt und Zivilgesellschaft mittlerweile kaum noch für die wöchentlichen Naziaufmärsche. Jenseits der medialen Aufmerksamkeit bemüht sich die Polizei den Rassist*innen den Weg freizuprügeln und überzieht Antifaschist*innen mit Repression. Zwei Jahre sind zwei Jahre zuviel! Für eine solidarische Gesellschaft jenseits von Rassismus, Ausgrenzung und Ausbeutung!

Kommt am 16. Januar 2017 zur antifaschistischen Demonstration gegen den 2. Geburtstag von Pegida-München!

Weitere Infos folgen!